Messedesign

Das richtige Design für den Messestand

Damit der Messeauftritt eines Unternehmens zum wirklichen Erfolg werden kann, muss das Design für einen Messestand entsprechend gut überdacht und umgesetzt werden. Das primäre Ziel ist in der Regel die direkte Ansprache potenzieller Kunden und Lieferanten. Wie macht man diese nun unter der Vielzahl der anderen Aussteller auf sich aufmerksam? Hier dient die Gestaltung des Messestands als Publikumsmagnet.

Das Design stellt im Grunde die Visitenkarte eines Unternehmens dar. Dabei gilt grundsätzlich, dass das Design bei einem Messestand auch deutlich sichtbare Elemente des Corporate Designs des Unternehmens beinhalten sollte. Die Grundregel dabei ist, zumindest die Unternehmensfarbe und die gängige Schriftart zu verwenden. Sofern ein markantes Firmenlogo vorhanden ist, muss dieses ebenfalls sinnvoll am Messestand angebracht sein. Bei den verwendeten Displays (Aufstellern) muss auf eine gelungene Mischung aus so genannten „Augenfängern“ und wichtigen Informationen geachtet werden. Die Schriftgröße ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt und hier gilt die Regel: Pro Meter Leseabstand mindestens 1 cm Schriftgröße. Damit der Messestand des jeweiligen Ausstellers gut gefunden werden kann, sollte ein Firmenlogo in der Standmitte und in einer möglichst großen Höhe angebracht werden.

Unternehmen, die ihrem eigenen Messeauftritt mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen wollen, nutzen häufig die Möglichkeit, Interessenten durch interaktive Technik auf sich aufmerksam zu machen. Hier werden grundsätzliche psychologische Aspekte berücksichtigt. Einer dieser Aspekte ist der Fakt, dass Messebesucher überrascht werden wollen. Deshalb ist es wichtig, die Messebesucher neugierig zu machen, um den eigenen Messestand gegenüber der Konkurrenz hervorzuheben. Mittlerweile gehören hierfür Touchpads, Computer und Flachbildschirme bereits zur Grundausstattung eines Messeauftrittes. Kommunikationselemente auf audiovisueller Basis müssen dabei dahingehend in den Messestand integriert werden, dass sowohl einzelne Besucher als auch Besuchergruppen gleichermaßen unterhalten und informiert werden können.

Ein gut geplantes Design berücksichtigt alle wichtigen Funktionen des Messestandes, auch in Sachen Raumaufteilung. Küchen und Lagermöglichkeiten, also die so genannten Funktionsräume, werden in der Regel im hinteren Bereich untergebracht und sollten für den Besucher möglichst nicht sichtbar sein. Dadurch wird ein ungestörtes Arbeiten fernab des Besucherstroms ermöglicht, was für den reibungslosen Ablauf zwingend ist. Demgegenüber sollte eine sehr gut bemerkbare und erreichbare Info-Theke vorhanden sein. Messebesucher haben in der Regel viele Fragen oder möchten sich für Termine anmelden. Dies ist an einer klar erkennbaren Position deutlich leichter abzuwickeln. Um eine vernünftige Kommunikation mit Interessenten aufbauen zu können, sollte bei der Planung für den Messestand auch eine oder mehrere Gesprächsecken berücksichtigt werden. Diese müssen abseits des öffentlichen Bereichs liegen, um mögliche Störungsquellen auszuschließen bzw. zu minimieren.

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